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Heft Nr. 259, Januar/Februar 2015

Editorial

Nie sei die Sinfonia concertante von Mozart wohl schöner erklungen als 1978 im Zedernsaal des Schlosses Kirchheim, »mit diesem großen, ersten Satz, den eindringlichen Dialogen der Soloinstrumente, den Todesgedanken des langsamen Satzes und wie sich alles auflöst in einem wundersam verspielten Presto-Finale. Für mich ein Gleichnis des Lebens.« So beschreibt es Jan Reichow in dieser Ausgabe im Gedenken an seinen vor wenigen Wochen verstorbenen Lehrer und Freund Franzjosef Maier. Mit ihm, dem Geiger, Mitbegründer und langjährigen künstlerischen Leiter der Cappella Coloniensis und des Collegium Aureum, gehe eine Epoche zu Ende, sagt Reichow und erinnert damit auch an das, was der Pioniergeist der 1960er Jahre an Radio- und Schallplattenproduktionen entstehen ließ. Der damals jungen Hörergeneration, für die sich der Name Johann Sebastian Bach erstmals mit dem Klang historischer Instrumente verband, fühlt sich auch Peter Wollny zugehörig, der heutige Direktor des Leipziger Bach-Archivs. Das Staunen über Bachs Musik hat er sich noch nicht abgewöhnt: »Das muss dazugehören, sonst ist man, glaube ich, kein guter Musikwissenschaftler.«
Der frühbarocke Berliner Kantor Johann Crüger und sein umfangreiches Choralschaffen mit den eingängigen vierstimmigen Sätzen und hinzukomponierten Instrumentalstimmen ist das Thema gleich zweier Beiträge, die aus der Arbeit an jüngst erschienenen Crüger-Neueditionen hervorgegangen sind. Selbstverständlich haben sie auch die heutige musikalische Praxis im Blick. So sieht Burkard Rosenberger durchaus Parallelen zwischen Crügers Situation nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und den kirchenmusikalischen Bedingungen unserer Tage, wenn es gilt, einen festlichen Gemeindegesang mit nur eingeschränkten musikalischen Kräften zu gewährleisten. Crügers musikgeschichtliche Bedeutung werde heute unterschätzt, und das habe mit einer falschen Betrachtungsweise zu tun, ergänzt Holger Eichhorn. Er hat das Schaffen von Heinrich Schütz, Johann Rosenmüller und Dietrich Buxtehude vor Augen, wenn er zu den Berliner Choralpublikationen von 1649 und 1657 feststellt, »dass Crügers Leistung die kunstmusikalischen Höhenflüge jener Meister gewissermaßen sogar übertrifft«.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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