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Heft Nr. 274, Juli/August 2017

Editorial

»Deutsch müsste es sein, und edel und heiter, sei es eine Rheinische Volkssage, oder sonst ein echt nationales Ereignis oder Märchen« – Felix Mendelssohn Bartholdy liebäugelte damit, ein musikalisches Nationalepos zu schaffen, etwas Großes jedenfalls, wie es ihm auch als Komponist von Symphonien und Oratorien gelungen war. Doch sein letzter Anlauf, ›Die Loreley‹, führte ihn wieder in eine Sackgasse hinein. Peter Sühring stellt einmal nebeneinander, was es an Selbstauskünften Mendelssohns und Mutmaßungen anderer zu diesem Thema gibt. Aber genau werden wir wohl niemals wissen, was Mendelssohn gehindert hat, in der Oper zu wiederholen, was er an Großtaten auf anderen Gebieten der Musik vollbrachte, nicht zuletzt die Wiederaufführung der Bach’schen Matthäuspassion: Urknall der Alte-Musik-Renaissance im 19. Jahrhundert.
Ein Renaissance-Instrument, das im 21. Jahrhundert wieder zu Ehren kommt, ist die Schalmei. Katharina Bäuml nennt sie die ›Ur-Oma der Oboe‹ und hat sich in den Kopf gesetzt, ihr wieder zu altem Ansehen zu verhelfen. Das Paradoxon, dass es einen vorwärts bringen kann, auch wenn man rückwärts geht, beschreibt unsere Interviewpartnerin so: »Beim Studium der modernen Oboe geht man diese Sammelbände durch, in denen alle wichtigen Stellen zu finden sind, die man später einmal als Orchestermusiker brauchen wird. Da finden sich neben Vielem zwischen Klassik und Moderne auch die Partien aus Bachs Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium. Und da wollte ich es genauer wissen, wie die denn klingen würden, wenn man sie auf dem Barockinstrument spielt. Das war der erste Schritt, und die große Begeisterung für die alten Instrumente hat mich bis heute nicht losgelassen.«
Das Kalenderblatt dieses Heftes ist dem Rokoko-Komponisten Johann Schobert gewidmet, an dessen Tod vor 250 Jahren zu erinnern auch die Mahnung einschließt, in der nun wieder anbrechenden Pilz-Saison nicht allzu sorglos vom Gabentisch der Natur zu naschen ...
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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