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Heft Nr. 255, Mai/Juni 2014

Editorial

»Meines Vaters Portrait, welches ich in meiner musicalischen Bildergallerie … habe, ist in pastell gemahlt.« Zu gerne hätten wir es wieder, das seit Generationen verschollene Bildnis Johann Sebastian Bachs aus der Sammlung Carl Philipp Emanuels. Jetzt sind gleich zwei Pastelle ans Tageslicht gekommen, die sich als Kandidaten empfehlen. Über die unvermeidliche Echtheitsdiskussion geht Martin Geck in seiner Kolumne freilich hinaus: Er fragt nach den Konsequenzen dieser neuen Visualisierungen für unser ›inneres‹ Bach-Bild.
Weimar war eine wichtige Wirkungsstätte Bachs, in erster Linie ist es aber die Stadt Goethes und Schillers. Nach einem später dort wirkenden Heroen der Kunst, Franz Liszt, ist die Musikhochschule benannt, deren Institut für Alte Musik wir in dieser Ausgabe porträtieren. Weimar ist auch die Heimat Carl Philipp Emanuel Bachs, den man im Jahr seines 300. Geburtstages freilich nicht nur dort, sondern in einer konzertierten Aktion mehrerer Städtepartner an allen wichtigen Stationen seiner Laufbahn hochleben lässt. Als Komponist, dessen Genie und Geschäftssinn gleichermaßen hoch entwickelt waren, ähnelt er übrigens – Zufälle gibt’s! – dem vorübergehend in Weimar tätigen und exakt halb so alten Richard Strauss. Statt allerdings auf dessen 150. Geburtstag einzugehen, der ein wenig außerhalb des Blickfeldes von CONCERTO liegt, richten wir den Fokus auf Franz Tunder – ziemlich genau hundert Jahre älter als ›CPE‹ und, soviel man weiß, geschäftstüchtig auch er – als Urvater einer hanseatischen Orgel- und Konzertkultur, deren Einflüsse noch im Werk Johann Sebastian Bachs spürbar sind.
Rätsel gaben der Forschung bislang die Cembali mit versetzten Tastaturen aus der Antwerpener Werkstatt Ruckers auf, die kein zweimanualiges Spiel zulassen. Diez Eichler und Alexander Richter bieten jetzt eine plausible Erklärung an: Diese sogenannten Transpositionscembali machen es möglich, Musik ›prima vista‹ einen bis fünf Töne niedriger oder höher als notiert zu spielen, sofern man nur die alte Hexachordlehre und das Lesen in den verschiedensten Notenschlüsseln beherrscht.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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