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Heft Nr. 252, November/Dezember 2013

Editorial

»Heute gibt es kaum noch eine Aufnahme, die nicht historisch-aufführungspraktisch informiert ist. Da sind Selbstverständlichkeiten entstanden, die man einfach nicht mehr wegdiskutieren kann«, sagt Thomas Albert im CONCERTO-Interview. Greta Moens-Haenen, seine Kollegin an der Bremer Akademie für Alte Musik, fügt allerdings hinzu, der Boom der Alten Musik sei vorbei. Wie hängt das zusammen? Vielleicht so: Die Alte Musik diffundiert in die allgemeine Orchesterpraxis, und keine Konzertbühne, kein Opernhaus verschließt sich mehr dem Einfluss des einst belächelten Originalklangs, zumal der Wunsch nach Veränderung oft aus den eigenen Reihen der Orchestermitglieder, meist der jüngeren, kommt. Vom Originalklang selbst jedoch – sofern man darunter das Ergebnis eines Musizierens auf historischen Instrumenten versteht – bleibt meist nur ein Gestaltungskompromiss oder bestenfalls die Kopie einer Kopie. Und die wird nicht dadurch ›originaler‹, dass der Kompromiss vorn am Pult durch einen Vorzeigekünstler aus der Alte-Musik-Szene abgesegnet wird. Leonhard Bartussek, ein nicht nur auf Barockmusik spezialisierter Violoncellist, ausgebildet und berufserfahren in Europa und Übersee, malt uns aus der Perspektive eines ausübenden Teils dieser Szene sogar das Ende der Alten Musik an die Wand. Sein Fazit, Bach werde bleiben, so oder so, bietet Musikern wenig Trost, die sich in ›echten‹ Barockorchestern als Gefangene eines institutionalisierten Prekariats fühlen müssen, wie es der Autor in seiner alarmierenden Arbeitsplatzbeschreibung formuliert. Dennoch, mag es auch widrigen Umständen abgetrotzt sein, entsteht immer noch viel Schönes in der Welt der Alten Musik, wie unser Panorama und auch der Schallplattenteil in diesem Heft beweisen. Also wünschen wir Ihnen weiterhin: Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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