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Heft Nr. 257, September/Oktober 2014

Editorial

Es gibt keine CONCERTO-Ausgabe, in der das Wort ›Bach‹ nicht an mehreren Stellen auftaucht. Manchmal kommt es – so wie diesmal - gehäuft vor. Gewöhnlich ist dann von Johann Sebastian Bach die Rede, dessen Schaffen dem Musikleben wie der Forschung weiterhin wichtige Impulse verleiht. Immer wieder geht es aber auch um einen seiner Söhne, in diesem Jahr speziell um Carl Philipp Emanuel. Die vielen Produktionen, die gerade zu seinem 300. Geburtstag erschienen sind, haben unsere Rezensenten nicht nur in Atem, sondern auch bei Laune gehalten. Das Vater-Sohn-Verhältnis war im Juni ein Gegenstand des Bachfestes in Leipzig. Dort – aber an einem Januarmorgen des Jahres 1955 – beginnt auch der Hauptartikel von Martin Geck, der ein Licht auf mentalitätsgeschichtliche Aspekte der Bach-Ikonographie wirft und als Ergebnis der vergleichenden Betrachtung einer Handvoll mutmaßlich ›echter‹ Bach-Bildnisse dafür plädiert, den Terminus ›echt‹ aus der Diskussion lieber herauszulassen. Am Ende seines Beitrages imaginiert der Autor selbst ein Bild oder vielmehr eine Szene, die sich dem irdischen Betrachter – während Bach von oben zuschaut – als Tragödie und Satyrspiel zugleich darbietet. Natürlich geht es aber auf den folgenden Seiten nicht nur um Bach. Selbst auf Richard Wagners ›Fliegenden Holländer‹ und Igor Strawinskys ›Feuervogel‹, interpretiert nach Prinzipien der historischen Aufführungspraxis, werden Sie in unserem CD-Teil stoßen.
Der anhaltende Trend, Grenzen der Aufführungspraxis spielerisch zu überwinden und munter zwischen den Epochen hin und her zu springen, stellt viele Barockorchester auf die Probe. Es erfordert ja nicht nur innere Bereitschaft, auf ›neues‹ Repertoire und die entsprechenden Instrumente umzusatteln, sondern auch die Anwesenheit eines – bei älterer Musik sonst nicht notwendigen – Dirigenten. Unser Gesprächspartner Pablo Heras-Casado ist einer, dem der Spagat zwischen den Epochen wie auch der Wechsel zwischen verschiedenen Orchestern und Plattenfirmen scheinbar mühelos gelingt. Doch auch wenn er demnächst wieder ›Carmen‹ dirigiert – seinen Appetit auf Alte Musik hat er nicht verloren.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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