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Heft Nr. 270, November/Dezember 2016

Editorial

Passend zur Jahreszeit blickt unser Kolumnist Martin Geck seinem erklärten Lieblingskomponisten bei dessen Weihnachtsvorbereitungen über die Schulter. Am erstaunlichsten dabei ist die Beobachtung, mit welcher Geschwindigkeit, aber auch mit wie viel Pragmatismus Johann Sebastian Bach ein Kantaten-Paket zusammenschnürte, das jedes Jahr aufs Neue auszupacken Menschen auf der ganzen Welt beglückt: das Weihnachtsoratorium. Ein Geschenk bereitete Bach sich auch selbst mit diesem Werk, denn es ließ zumindest vorübergehend die Kritiker verstummen, derer er sich in Leipzig zu erwehren hatte. Geck meint sogar, der Wunsch, mit Pauken und Trompeten – also künstlerischen Waffen – zurückzuschlagen, könne der eigentliche Grund dafür gewesen sein, dass Bach sich mit solcher Vehemenz in die Arbeit stürzte.
Von Kritik nicht gänzlich unbehelligt ist auch Christina Pluhar, trotz aller Bewunderung, die ihr und ihrem Ensemble L’Arpeggiata weltweit entgegenschlägt. Nicht jedermann geheuer ist die unbändige Experimentierlust, mit der sie sich oft abseits akademisch eingehegter Stilregionen bewegt. Nur noch entfernt mit Alter Musik zu tun hat ihre jüngste Produktion, bei der sie nicht nur als Arrangeurin, sondern als Komponistin in Erscheinung tritt, um Orpheus, dem Ur-Mythos der Oper, neues Leben einzuhauchen – indem sie ihm jenen grausamen Tod zurückgibt, den uns Monteverdi vorenthalten hat.
Mit Kritik wird auch in unserer Rubrik Leserpost nicht zurückgehalten. Sosehr wir uns über Zuschriften freuen und ihnen gerne Raum gewähren, dahingestellt, ob wir die darin zum Ausdruck gebrachte Meinung teilen oder nicht, wünschten wir uns doch manchmal, sie wären etwas kürzer, damit sich der Platz nicht mehr als notwendig verknappt – zum Beispiel für das Silbermann-Tagebuch, dessen Fortsetzung wir leider noch einmal verschieben mussten. Für die verbliebenen Heft-Inhalte aber gilt, was wir Ihnen immer wünschen, speziell auch unseren besonders kritisch eingestellten Lesern: Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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