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Empfehlung der Redaktion


Hier stellen wir Ihnen von Zeit zu Zeit CD-Neuerscheinungen vor, die uns besonders gut gefallen haben.


Joh. Seb. Bach

»Die Kunst der Fuge« BWV 1080

Christian Rieger (Cembalo)

Avi

CONCERTO Nr. 229, S. 43

Musik, die man gern hört

Joh. Seb. Bach: »Die Kunst der Fuge BWV 1080«. Christian Rieger (Cembalo). Avi (8553185) 2009 (Vertrieb www.avi-music.de) CD

Vermächtnis. Notenpapier gewordene Weisheit eines Komponistenlebens. Todeswerk, dem Schicksal gerade noch abgerungen, ehe Johann Sebastian Bach darüber starb: Die Kunst der Fuge musste sich viel an Glorifizierung gefallen lassen. Gern wurde sie dabei auf ein Podest gehoben, das den gebührenden Abstand zu ›normaler‹ Musik zu sichern hatte, also zu der Musik, die Normalsterbliche einfach gern hören. Inzwischen kennt man die Legendenbildung um den unvollendeten Kontrapunkt, die komplexe Entstehungsgeschichte des Werks sowie seine Bestimmung höchstwahrscheinlich für ein Tasteninstrument. Die Aura des Absoluten, Unberührbaren verweilt dennoch angesichts der umwerfenden kompositorischen Kunststücke. Umso verdienstvoller, dass Cembalist Christian Rieger in der vorliegenden Aufnahme das Werk von jeglichem Denkmal- und Lehrstück-Charakter befreit und es auf das reduziert, was es ist: Musik, die man gern hört. Gleich das erste Thema und der ganze Kontrapunkt I erscheinen nicht wie in Stein gemeißelt, sondern weich und einladend, bewegen sich fließend mit natürlichen Rubati und subtilen Schattierungen der Artikulation. Organisch spannen sich große Bögen über das Mammutwerk, vom Anfang über den energischen, dabei stets warm und rund klingenden Kontrapunkt II, die grüblerische Chromatik von Nr. III und die Fahrt aufnehmende Nr. IV bis zum flinken Oktavkanon. Die kontrapunktischen Geniestreiche treten zur Seite, sie dienen dem Inhalt, anstatt selbst Inhalt zu sein: Kontrapunkt VI in stylo francese, ein wahres Monster an Augmentationen, Diminutionen und Umkehrungen, ist ein rezitativartig erzählendes Stück, verschiedene Bewegungsarten sind mühelos in eine Form gegossen. Nr. IX, eine Tripelfuge mit Spiegelungen, schweift suchend in entlegenen Harmonien umher. Bestechend ist der warme, verbindliche Cembaloklang, den Rieger auch in zupackenden und virtuosen Stücken nie verlorengehen lässt. Angenehm auch, dass die Aufnahme mitten im letzten Kontrapunkt ganz prosaisch endet – dort, wo Bach ihn beiseite legte (wahrscheinlich lange, bevor er erblindete und starb). Selbstgestrickte Schlüsse verbieten sich, meint Rieger. So hört man hier Bach nicht als Oberlehrer-Majestät, sondern als kühnen, von Erfindungsreichtum übersprudelnden Musikanten. Das hätte ihm, der selbst ein Virtuose auf den Tasten war, sicher gefallen.
Christine Lanz


CONCERTO Nr. 218, S. 55

Starke Originalfassung

Joseph Haydn: »Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze«. Orchesterfassung Hob. XX/1. Francisco Rojas (Evangelist); Le Concert des Nations, Ltg. Jordi Savall. Alia Vox (9854) 2007 (Vertrieb Helikon Harmonia Mundi) SACD

Beim Hören dieser vorzüglichen Einspielung stellt sich einmal mehr die Frage, warum Haydns »Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze« in der nachträglich vom Komponisten erstellten Bearbeitung für Streichquartett heute viel öfter aufgeführt bzw. eingespielt werden als in der Originalfassung für Orchester. Wir erinnern uns: Haydn schrieb die sieben langsamen Sätze (samt einer Einleitung und dem abschließenden ›Erdbeben‹) im Auftrag der ›Bruderschaft der heiligen Grotte‹, die in der spanischen Stadt Cádiz alljährlich ein Karfreitagsritual abhielt, zu dessen Untermalung das Werk dienen sollte. Der Domherr rezitierte die sieben Worte, die Christus am Kreuze sprach, und erläuterte ein jedes von ihnen, und zwischen diesen textlichen Meditationen erklangen die einzelnen Sätze von Haydns Musik.
So reizvoll die Quartettfassung auch sein mag: Die ursprüngliche Version für Orchester offenbart ein wesentlich reicheres Spektrum an Farben wie auch an Ausdruckscharakteren und präsentiert sich als eine von Haydns originellsten und gleichzeitig bewegendsten Instrumentalkompositionen.
Jordi Savalls Einspielung mit dem Ensemble Le Concert des Nations – seine zweite übrigens – besitzt in mehrfacher Hinsicht einen Authentizitätsbonus: Zum einen wurde die Musik in der Kapelle Santa Cueva zu Cádiz aufgezeichnet, wo sie am Karfreitag des Jahres 1786 auch uraufgeführt wurde, zum anderen spricht ein Rezitator zwischen den Sätzen die entsprechenden Bibelworte auf Lateinisch.
Der eigentliche Clou der Veröffentlichung jedoch findet sich im Beiheft. Getreu seiner Auffassung, dass Haydns Werk ohne die zur Komposition unabdingbar dazugehörende religiös-spirituelle Dimension heute gar nicht mehr adäquat zu rezipieren ist, hat Savall von zwei bedeutenden Schrifstellern – dem spanischen Theologen Raimon Panikkar und dem portugiesischen Literaturnobelpreisträger José Saramago – kommentierende Texte zu den Bibelworten in Auftrag gegeben, die nun eine höchst individuelle Ergänzung zur Musik Haydns bilden. Besonders aufschlussreich – und für manchen sicherlich auch provozierend – ist es, die Gedanken des bekennenden Atheisten Saramago zu lesen, der Christus am Schluss sagen lässt: »Und jetzt, Gott, Vater, Herr, noch eine letzte Frage: Wer bin ich? Jetzt wirklich, allen Ernstes: Wer bin ich?«
Schon allein dieses buchdicke Beiheft hätte einen Preis verdient, doch auch musikalisch ist alles zum Besten geraten: Savall leitet eine ebenso tiefgründige wie spannungsreiche Interpretation von Haydns ungewöhnlichem Meisterwerk, in der die durchaus vorhandenen gelegentlichen Härten der Musik – scharfe sforzato-Akzente, harmonische Trübungen – stärker spürbar sind, als dies gemeinhin der Fall ist.
Da passt es ins Bild, dass das finale Terremoto mit seinen krachenden Pauken und schmetternden Blechbläsern wahrlich schreckenerregend ausgefallen ist. Doch auch dem meditativen Grundcharakter des Opus – darf man hier, ohne jeden pejorativen Unterton, das altmodische Wort ›andächtig‹ verwenden? – tragen die Musiker vorbildlich Rechnung. Und schlussendlich sei vermeldet, dass der Klang der SACD höchste Ansprüche erfüllt.
Thomas Schulz


CONCERTO Nr. 201, S. 54

Frappierend schön

Emilio de’ Cavalieri: Rappresentatione di anima e di corpo. Johannette Zomer, Marco Beasley, Jan van Elsacker, Stephan MacLeod, Dominique Visse, Nuria Rial, Béatrice Mayo Felip, L’Arpeggiata, Ltg. Christina Pluhar. Alpha (0651001) 2004 (Vertrieb Note 1) 2 CDs

Die erste geistliche Oper, die erste römische Oper, die erste gedruckte Oper und auch die erste gedruckte Monodie – das sind nicht einmal alle Superlative, die sich mit Emilio de’ Cavalieris Rappresentatione di anima e di corpo verbinden. Was der römische Adelige im letzten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts als Generalintendant aller Künste am Medici-Hof in Florenz in repräsentativen, ja geradezu staatstragenden Intermedien hatte erproben können – die Verbindung von Dichtung und Musik, Malerei und Architektur, Schauspiel, Gesang und Tanz zu atemberaubend wirkungsvollen Gesamtkunstwerken –, das stellte er im Februar 1600 in den Dienst frommer Erbauung. Papst Clemens VIII. hatte ein Heiliges Jahr ausgerufen, im Sinne der Gegenreformation mussten also die Vergnügungen des carnevale den Segnungen glanzvoller religiöser Veranstaltungen künstlerischen Ranges weichen. Wer im Versammlungssaal der Congregazione dell’Oratorio die antithetischen allegorischen Dialoge zwischen Körper und Seele, Welt und Himmel, Verdammnis und Seligkeit in der Vertonung eines Librettos von Agostino Manni verfolgte (zum Publikum zählten nicht zuletzt Dutzende von Kardinälen und Adeligen), erlebte eine zu Herzen gehende Darstellung. Nicht nur räumlich war man eben von den akademischen Ansätzen der Florentiner Jacopo Peri und Giulio Caccini im stile recitativo weit entfernt. Cavalieris Musik hatte sich der Lauden-Tradition der Oratorianer angepasst, die vielen Chöre erklangen im kraftvollen Stil der volkstümlichen Frottola, die Monodien beeindruckten nicht nur deklamatorisch, sondern auch in ihrer melodischen Sinnlichkeit. Auf dem Gebiet des weltlichen Musiktheaters sollte man auf ein vergleichbar wirkungsvolles Kunstwerk noch sieben Jahre warten müssen, bis zu Claudio Monteverdis Orfeo.
In Christina Pluhars Einspielung, die im Zusammenhang mit Aufführungen bei den Alte-Musik-Festivals von Utrecht und Antwerpen im vergangenen Jahr entstand, kann man der musikalischen Vielfalt des dramaturgisch ausgeklügelten Librettos nachhören. Der klangliche Charme der Protagonisten – stellvertretend seien Johannette Zomer (Sopran) als Anima, Marco Beasley (Tenor) als Corpo und Tempo, Jan van Elsacker (Tenor in Altlage) als Intelletto und Stephan MacLeod (Bass) als Consiglio und Mondo genannt –, der kongeniale Chor, der den einschmeichelnden Gesang der ›Glücklichen Seelen‹ ebenso überzeugend wiedergibt wie das klagend gesprochene »Al foco, al foco eterno« der ›Verdammten‹, die Flexibilität der wohltönenden Melodieinstrumente (Zinken, Posaune, Dulzian und Streicher); die Buntheit der in immer neuen Kombinationen agierenden großen Continuo-Gruppe, die wenigen, aber umso schlagkräftigeren Einsätze des Perkussionisten – all das vermag fast die fehlende Szenerie zu ersetzen, zumal im Booklet die Regieanweisungen (immerhin) in Italienisch, Französisch und Englisch abgedruckt sind.
Christina Pluhar beweist hier mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata wieder einmal ihr besonderes Gespür, die zeitliche Distanz zu 400 Jahre alter Musik zu überbrücken und eine emotionale Distanz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dass sie sich dabei vereinzelter Zutaten fremder Komponisten bedient, schmälert nicht den Respekt vor Cavalieri und ist selbstverständlich durch die zeitgenössische Praxis legitimiert.
behe


CONCERTO Nr. 191, S. 29

Bislang ein Geheimtipp

Johann Joseph Ignaz Brentner: Motetten aus Harmonica duodecatometria ecclesiastica op. 1, Offertoria solenniora op. 2; Motetti pro defunctis »Himmelssonne, uns erquicke«, »Jesu, du mein treuer Hirt« und »O Jesu mein«. Ensemble Inégal: G. Eibenová, E. Rukavicková (Sopr.), H. El Dunia, M. Fadljevicová (Alt), J. Brezina, M. Prokes (Ten.), M. Gerchen, M. Krejcík (Bass), Instrumentalisten, Ltg. Adam Viktora. Nibiru, Prag (0144-2211) 2003 (Vertrieb www.sdmusic.cz) CD

Mit Recht wurde schon viel Rühmendes über jene böhmischen Musiker geschrieben, die im 18. Jahrhundert weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus an Kirchen und Hofhaltungen für virtuosen Wohlklang sorgten, als Instrumentalisten wie als Komponisten. Namentlich berühmt geworden unter den tschechischen Barockmeistern ist bislang aber eigentlich nur Jan Dismas Zelenka, der Kontrabassist und Hofkompositeur im kursächsischen Dresden. Das in Pilsen ansässige Ensemble Inégal und sein rühriger Leiter Adam Viktora stellen ihm nun einen genialen Zeitgenossen und Landsmann an die Seite: Johann Joseph Ignaz Brentner – ein biographisch nahezu unbeschriebenes Blatt, sieht man von den Eintragungen im Personenstandsregister von Dobranyi ab, einem wenige Kilometer südwestlich von Pilsen an der Radbusa gelegenen Städtchen. Dort wurde Brentner 1689 als drittes Kind des Bürgermeisters geboren, dort starb er als Junggeselle und hervorragender Komponist (»juvenis et praeclarus componista«) 1742 bei einem Unglücksfall – er ertrank im Fluss.
Einige Hinweise auf seinen musikalischen Werdegang lassen sich noch aus den überlieferten Kompositionen gewinnen. Demnach verbrachte Brentner einen Großteil seines Lebens in Prag, wo 1720 die heute verschollenen instrumentalen Concerti camerales als Opus 4 erschienen. Einige Jahre zuvor hatte er sich aber bereits als Vokalkomponist einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt: In den zwölf lateinischen Arien seines Opus 1, der Harmonia duodecatometria ecclesiastica von 1716, begegnet Brentner als Meister der italienischen Da-capo-Form; die im Folgejahr edierten Offertoria solenniora op. 2 zeigen ihn als Schöpfer kunstvoller Ensemblesätze, die mit ihrem stile misto aus konservativerer Kontrapunktik und modernerem konzertanten Ritornellsatz beeindrucken – und das bei einer Beschränkung des obligaten Instrumentalparts auf zwei Violinen und Basso continuo. Brentner widmete die Offertorien dem Vorsteher des Prämonstratenserstiftes in Tepl, den er bei dieser Gelegenheit als seinen Patron und Förderer bezeichnete. Womöglich haben wir also diesem Abt Raymund Wilfert dafür zu danken, dass sich Brentners musikalische Talente so glücklich entfalten konnten – der Stil und die besondere Qualität, ja Originalität der Werke lässt den Gedanken aufkommen, dass Wilfert ihn nach Wien zum Studium bei Johann Joseph Fux oder Antonio Caldara schickte, wenn nicht sogar nach Italien.
Jedenfalls kann sich Brentners selbstbewusster und virtuoser Ton durchaus mit dem zeitgenössischen liturgischen Repertoire am Habsburgerhof, gar mit den römischen Kirchenwerken eines Georg Friedrich Händel messen. Das belegt die vorliegende CD nachhaltig anhand von vier Arien aus Opus 1, den sechs Offertorien op. 2 sowie drei in autographen Handschriften überlieferten deutschen Motetten »pro defunctis«. Die heben sich von den lateinischen Liturgiestücken auch in ihrem Charakter ab; es handelt sich um klar strukturierte, äußerst kantabel angelegte Da-capo-Sätze auf innige jesuitische Madrigaltexte. Brentner komponierte sie für Andachten der geistlichen »Bruderschaft der Todesangst des Herrn« an der Prager Nikolauskirche. Sie verströmen eine religiöse Subjektivität, die kaum mehr an Händel, stellenweise aber schon an die ergreifend schlichte Tonsprache von Joseph Haydns Vokalsatz der »Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze« erinnert – der jedoch entstand etwa 75 Jahre später!
Derselbe Brentner aber entwickelt in seinem Opus 2 ganz barock den kunstvollen Fugensatz des »Laudate Dominum« aus dem Beginn des ersten (bzw. des neunten) Psalmtons; archaisierend im Colla-parte begleitende Instrumente und eine Schlussbildung auf dem leeren Quintklang mögen dabei auf die liturgische Bestimmung dieses Offertoriums für den Fastensonntag Laetare Rücksicht nehmen. Die Fuge umrahmt einen freieren, aufgrund modulierender Akkordblöcke und einiger Generalpausen kontrastierend statischen Mittelteil mit motivisch akkompagnierenden Streichern.
Solcher Reichtum an Formen und Farben kommt im Interpretationskonzept Adam Viktoras trefflich und detailgenau zur Geltung. Er bedient sich dazu eines nach mannigfachen historischen Vorbildern mit Concertato- und Ripieno-Stimmen geformten Vokalensembles aus je zwei Sängern in den vier Stimmlagen; begleitet wird das im Tutti vollkommen ›chorisch‹ wirkende Vokalconsort von hohen Streichern und einer reich besetzten Continuogruppe mit Violoncello, Gambe, Kontrabass, Erzlaute, Fagott und Orgel. Die homogenen musikalischen Leistungen des Ensembles Inégal bewegen sich dabei auf begeisternd hohem Niveau. Besonders berückend sind die musikalischen Zwiegespräche zwischen Gabriela Eibenovás jugendlichem Sopran und der ebenso klar und flexibel klingenden Violine Helena Zemanovás in der Arie »Desiderio te« aus Opus 1 geraten. Alles entfaltet sich in der halligen Akustik des Schlosses Nebílovy wunderbar stimmig und stimmungsvoll.
Ein detailreich in Tschechisch, Englisch, Deutsch und Französisch informierendes Booklet ergänzt die empfehlenswerte Produktion. Johann Joseph Brentner und Adam Viktoras Ensemble Inégal sollten nicht länger ein Geheimtipp bleiben.
behe

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