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Heft Nr. 304, April/Mai/Juni 2023

Editorial

Die Ausführung sei die Seele der Komposition, steht auf dem lateinischen Spruchband über der Schlussvignette im berühmten ›Versuch‹ von Johann Joachim Quantz, an dessen 250. Todestag unser Kalenderblatt erinnert. Executio anima compositionis: Nicht der Notentext und der Klang allein ›macht die Musik‹, wenn wir Quantz richtig verstehen, sondern das ausführende Individuum ist die sprichwörtliche Seele des Geschäfts.
Ein Quantz’scher Seelenverwandter ist unser Interviewpartner Alfredo Bernardini. Er sagt: »Ich möchte Musik machen, die nicht ›alt‹ klingt.« Das würden wohl alle, die Alte Musik machen, unterschreiben, ohne lange darüber nachzudenken, wo die Grenze zwischen ›alt‹ und ›nicht alt‹ eigentlich verläuft. Bernardini gehört noch einer Generation an, die sich über die Frage des authentischen Klangs gern den Kopf zerbricht. Als Oboenbauer und -sammler, der er auch ist, hat er sich in die Materie buchstäblich hineingebohrt, die Antwort aber letztlich nicht im Instrument gefunden, sondern in der Sprache: »Entscheidend ist für mich die Artikulation; da liegt der Kern des Ausdrucks.«
Nicht alt, aber auch nicht wirklich neu sind The New Four Seasons von Max Richter. Dass ausgerechnet alte Instrumente deren Neuigkeitswert sicherstellen sollen, hat Andreas Waczkat aufhorchen lassen. Steckt im recycelten Vivaldi-Mix mehr als nur eine bizarre Marketing-Idee?
Wem das von der Plattenfirma beworbene ›Punkrockige‹ der Richter-Produktion nicht so behagt, mag sich unter den CD-Neuerscheinungen umschauen. Da sticht eine Monteverdi-Operneinspielung hervor, die man als bemerkenswert quellengetreu begrüßen müsste, wäre nicht dieses seltsame Getrommel als »konformistischer Tribut an eine zeitgeistige Pop-Poppea«, wie unser Autor schreibt. Und von Mozarts unfreiwilligem Tribut an den Helden Karneval in Köln weiß Thomas Gebhardt zu berichten: eine historische Recherche mit hohem Unterhaltungswert.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

›Längst selbst historisch‹: Unter dieser Überschrift würdigte die Frankfurter Allgemeine Zeitung die 300. Ausgabe unseres Magazins.
Mit großem Vergnügen stellen wir den Artikel vom 21. Juni 2022 (F.A.Z. Nr. 142) als PDF zum Nachlesen zur Verfügung: hier klicken.

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