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Heft Nr. 267, Mai/Juni 2016

Editorial

Ende Februar trat Concerto Köln gemeinsam mit Mahan Esfahani in der Kölner Philharmonie auf. Dass der Cembalist neuer Musik des 18. Jahrhunderts aus dem Hause Bach solche des 20. Jahrhunderts gegenüberstellte, war für eine lautstarke Publikumsminderheit Grund genug, einen Eklat herbeizuführen. »Da hat ausfallendes Benehmen mit Kunstgenuss oder Kunstkritik nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um Ich-Performance pur«, kritisiert unser Kolumnist Martin Geck die peinliche Begebenheit, zu der wir auch den Geschäftsführer des Orchesters, Jochen Schäfsmeier, befragt haben.
An weitaus positivere Irritationen bei einem früheren Kölner Philharmonie-Besuch erinnert sich unsere Interview-Partnerin Midori Seiler. »Es war ein Schock und es war fremd. Aber in dieser Fremdheit lag auch etwas Echtes, etwas Richtiges und Lebendiges«, erinnert sie sich an ein Konzert mit Concerto Köln und Andreas Staier. Das brachte sie letztlich dazu, sich auf die historische Violintechnik einzulassen. Als Professorin am Salzburger Mozarteum und Leiterin der Schwetzinger Hofmusik-Akademie ist sie inzwischen überzeugt, dass man den originären Impetus der Alte-Musik-Bewegung weiterhin lebendig halten kann, und rät ihren Studenten: »Versucht den ursprünglichen Geist wiederzubeleben, so wie er in der Musik liegt und nicht, wie die Tradition ihn transportiert.« Damit hätte Midori Seiler dem Anfang März verstorbenen Nikolaus Harnoncourt sicher aus der Seele gesprochen.
Reinhard Kriechbaum würdigt ihn in dieser Ausgabe unter der Überschrift ›Nabelschnur zum Göttlichen‹, der Tatsache eingedenk, dass ein Nachruf nicht ausreicht, »um zu erzählen, wo überall Harnoncourt als Interpret mitgemischt und wie er manche(s) auch aufgemischt hat«. Außerdem stellen wir im Rezensionsteil seine kürzlich erschienene Neueinspielung der 4. und 5. Beethoven-Sinfonie vor, die unser Rezensent als Vermächtnis und dankenswerte Provokation zugleich empfindet.
Am Rhein gibt es indessen weiterhin genügend Publikum, das sich auf Programmexperimente einlässt, erfährt man in Peter Sührings Bericht vom Kölner Fest für Alte Musik.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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