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Heft Nr. 271, Januar/Februar 2017

Editorial

500 Jahre Reformation, Claudio Monteverdis 450. Geburtstag, der 250. Todestag von Georg Philipp Telemann und mehr: 2017 bietet reichlich Anlässe zum Feiern und Gedenken. Wir möchten die Aufmerksamkeit zunächst auf Zuzana Ružicková lenken, die große alte Dame des Cembalos, die in diesen Tagen ihr 90. Lebensjahr vollendet. Vor kurzem hatten wir Gelegenheit, mit ihr über ihr bewegtes Leben zu sprechen. Die tschechische Künstlerin kann auf eine glanzvolle, weit mehr als ein halbes Jahrhundert umspannende internationale Karriere als Interpretin und Lehrerin zurückblicken. Dem aber ging die Erfahrung von unsagbarem Leid in den Jahren der national sozialistischen Diktatur voraus. »Bach hat mir geholfen, darüber hinwegzukommen. Nehmen Sie das Ende der Chromatischen Fantasie – es gibt ja keine größere Klage in der Musik – und danach die Fuge ...«
Johann Sebastian Bach, speziell als ›Erfinder‹ des Klavierkonzerts, ist auch Gegenstand der Kolumne von Martin Geck, der sich diesmal recht weit auf ungesichertes Terrain vorwagt. Dem immer wieder diskussionswürdigen Thema ›Bach und Luther‹ gilt unsere Aufmerksamkeit zu Beginn des CD-Teils anlässlich einer neuen Edition einschlägiger Kantaten. In den weiteren Rezensionen nimmt die spätbarocke italienische Kirchenmusik breiten Raum ein. Dabei geht es dann auch um Antonio Lotti, der vor 300 Jahren sein Intermezzo als Hofkapellmeister in Dresden antrat; ihm widmen wir diesmal das Kalenderblatt aus Anlass seines mutmaßlichen 350. Geburtstages.
Die Harfe ist in der Alte-Musik-Szene immer noch eine Randerscheinung, zumindest im Vergleich zu Cembalo und Laute. Das widerspricht allerdings ihrer historischen Bedeutung, wie Egberto Bermúdez in seinem Überblick über nicht nur europäische Harfentraditionen zwischen 1600 und 1730 zeigt.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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