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Heft Nr. 276, November/Dezember 2017

Editorial

Kaum jemand weiß, dass immerhin zehn Takte eines der schönsten Mozart’schen Klavierwerke von der Hand eines gewissen August Eberhard Müller stammen. Vielleicht noch weniger bekannt ist die Tatsache, dass der Komponist mit dem Allerweltsnamen zu seiner Zeit hochangesehen und sogar Thomaskantor war. Wie es zu Müllers Berufung kam und was ihn bestimmte, sein Glück in Pleiß-Athen zu suchen, schildert Dominik Sackmann. En passant liefert er einige bemerkenswerte historische Details, so zum Beispiel, dass das berühmte Haußmann-Porträt Johann Sebastian Bachs, das heute im Leipziger Alten Rathaus hängt, aus Müllers Eigentum in den Besitz der Thomasschule gelangte.
Vor einem Jahr sorgte das Auftauchen der lange verschollenen Gambenfantasien von Georg Philipp Telemann für gehörigen Wellenschlag. Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt; die Stücke sind längst Teil des Telemann-Standardrepertoires und bereits mehrfach eingespielt – sogar eine Bearbeitung für Altblockflöte ist schon auf dem Markt. Mit-Entdecker und Verleger der Fantasien ist Günter von Zadow, dessen auf Gambenmusik spezialisierter Verlag sein Publikum fast schon routinemäßig mit Neuausgaben unbekannter Werke überrascht. ›Gamba surprise‹ heißt deshalb die Überschrift zum Interview mit ihm und seiner Frau, der Gambistin Leonore von Zadow-Reichling, das uns gleich zur nächsten spektakulären Entdeckung führt. Gemeint ist die sogenannte Maltzan-Sammlung mit Werken von Carl Friedrich Abel, dessen bekanntes OEuvre sich nun unverhofft um rund ein Viertel vergrößert hat.
Mit einem Interview statt seiner gewohnten Kolumne bereichert Martin Geck das neue Heft. Gesprächspartner ist der Komponist Claus-Steffen Mahnkopf, an den sich langjährige Leser vielleicht noch als Autor eines klugen Essays zum Thema Alte und Neue Musik in der 100. Ausgabe unseres Magazins erinnern. Daran knüpft er jetzt wieder an, wenn er sagt: »Polyphonie erfüllt die Utopie der Einheit von Detail und Plastizität im Ganzen. Das war bei Josquin, Bach und Beethoven so, und es ist im 21. Jahrhundert nicht viel anders.«
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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