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J u b i l ä u m s a u s g a b e · 25 J a h r e · C O N C E R T O Heft Nr. 222, Oktober/November 2008

Panorama

Berichte u. a. aus Franken, Innsbruck, Kloster Irsee, Utrecht und Venedig – Entdecker der Tonika: Jean-Philippe Rameau zum 325. Geburtstag – Aus den Verlagen – Auflösung des Sommerpreisrätsels – Laudatio auf Andreas Staier

Porträt

Fortschritt und Familientradition
Im Gespräch: Wolf Dieter Neupert
Die Fragen stellte Rebecca Maurer

Thema

Fluch des Kompromisses
Peter Harlan und die Folgen
Von Annette Otterstedt

Termine

Konzerte · Festivals · Kurse · Symposien

Schallplatten

Neue CDs mit Musik von Denoyé, Beethoven, Bach, Gallus, Hoffmann, Vivaldi, Buxtehude und vielen anderen

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Unser Titelbild

Bildmontage unter Verwendung von Motiven unseres Fotografen Heinz-Dieter Falkenstein (www.falkensteinfoto.de) und Titelbildern der CONCERTO-Ausgaben Nr. 1 (Bildmitte: Faustina Bordoni), Nr. 100 (oben rechts: Gemälde von Anna Breycha) und Nr. 160 (unten rechts: Luna-Mädchenkopf aus dem Schlosspark von Potsdam-Sanssouci); bei den abgebildeten Herren handelt es sich um den CONCERTO-Gründer und Erstverleger Dr. Peter Päffgen, den Chefredakteur und Herausgeber Johannes Jansen, Mitherausgeber Bernd Heyder und dessen Vorgänger und Mitbegründer des CONCERTO-Verlages Manfred Joh. Böhlen (v.l.n.r.).
http://www.falkensteinfoto.de

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Editorial

Nicht die Literatur, aber das Buch entstofflicht sich – das ist die aktuelle Botschaft der Buchmesse in Frankfurt. Nach der eMail, die manch edlen Füllfederhalter hat eintrocknen lassen, kommt nun das eBook und will die bürgerliche Bücherwand zum Einsturz bringen. Hat bedrucktes Papier als Lesestoff überhaupt noch eine Chance? Und sind Zeitungen und Magazine von der Digitalisierung nicht noch viel mehr bedroht als Bücher? Eigentlich ist es ja verrückt, Texte, die zumeist schon am Computer entstanden sind, mit großem Aufwand in etwas Gedrucktes zu verwandeln, das bei Lichte besehen nichts anderes ist als das, was es schon vorher war: eine Ansammlung von Pixeln und Rasterpunkten – mit dem Unterschied aber, dass man sie anfassen und beschnuppern kann. Der Schmöker auf dem Nachttisch, die frisch gedruckte Zeitung und dazu Kaffee oder, je nach Stimmung und Tageszeit, etwas Hochprozentiges – Freuden dieser Art können uns Monitore nicht vermitteln. Man kann aus ihnen auch keine Schiffchen für die Badewanne basteln. Zum besonderen Lob der Fachzeitschriften lässt sich sagen, dass sie helfen können, unvorhergesehene Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken. Auf diese Weise, nämlich beim Herumstöbern im Bahnhofsbuchhandel, haben uns nicht wenige Leser erst entdeckt und sich dann entschlossen, CONCERTO zu abonnieren. Ihnen gilt an dieser Stelle ganz besonderer Dank. Die Tatsache, dass unser Leserstamm in den vergangenen Jahren nicht geschrumpft, sondern gegen den Branchentrend gewachsen ist, stimmt uns zuversichtlich, dass das 25. Gründungsjubiläum nicht der letzte runde Geburtstag ist, den CONCERTO – und zwar in gedruckter Form! – erleben wird.
Der Zufall will es, dass die vorliegende Ausgabe die Nummer 222 trägt, was man dort, wo wir zu Hause sind, ein ›kölsches Jubiläum‹ nennt. Wir haben es zum Anlass genommen, etwas gegen die Entstofflichung der Buchwelt zu unternehmen und allen, die noch Freude am Gedruckten haben – uns selbst natürlich auch – zwei Bücher zum Geschenk gemacht. Das eine ist die Festschrift ›10 Jahre Forum Alte Musik Köln‹, das andere ein bibliophil gestaltetes Bändchen, das ›Von den Dissonanzen‹ heißt und mit den ›Resolutiones Tonorum Dissonantium‹ von Christoph Bernhard eine der zentralen Quellen zur Kompositionslehre im 17. Jahrhundert neu erschließt. Geschichte und Gegenwart der Alten Musik beleuchten wir, wie Sie es gewohnt sind, natürlich auch auf den folgenden Seiten im Interview mit Wolf Dieter Neupert und in einem Essay von Annette Otterstedt, die zum Nachdenken anregen über Fluch und Segen der Renaissance historischer Instrumente im 20. Jahrhundert. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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