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Heft Nr. 250, Juli/August 2013

Editorial

In dieser 250. Ausgabe unseres Magazins ist viel von Jubiläumsanlässen die Rede. Da ist zunächst der 300. Geburtstag von Johann Ludwig Krebs, dessen Altenburger Amtsnachfolger Felix Friedrich im Vorfeld der anstehenden Krebs-Würdigungen ein erfreuliches Fazit des aktuellen Forschungsstandes zieht, mag auch hinsichtlich des Kantatenschaffens noch eine Menge Arbeit warten. Als eine vorläufige Bilanz liest sich auch der Essay von Bernhard Trebuch über die ›wilden‹ Siebziger und ihre verwelkenden Ideale. War damals alles besser? Sicher nicht. Aber etwas von der Risikofreude der einstigen Protagonisten täte der heutigen Szene gut, denn während das Leistungsvermögen objektiv gestiegen ist, scheint das künstlerische Gewicht – bei gleichzeitig erhöhter Produktivität – kontinuierlich abzunehmen. So jedenfalls darf man Trebuch verstehen, wenn er schreibt: »Viele Aufnahmen und Konzerte scheinen prima vista aus dem Boden gestampft. Zu einer Interpretation über einen gewissen Level hinaus kann es hier gar nicht kommen. Entwickelt hat sich ein Codex der Interpretation, oft wohl auch entstanden beim Versuch, bereits Vorhandenes nachzuahmen.« Bedenkenswert ist auch, was er zur Situation an den Musikhochschulen sagt, die schon im vergangenen Heft im Blickpunkt unseres Heftes standen und ab der nächsten Ausgabe auch Gegenstand einer kleinen Serie sind (für deren Start jetzt, anders als angekündigt, leider kein Platz mehr war).
Für die meisten Musiker von heute klingt es geradezu märchenhaft, welchen Wohlstand sich ein Jacques-Martin Hotteterre erwerben konnte, an dessen 250. Todestag wir in diesem Heft erinnern. Hotteterre wusste seinen Status als ›Musikbeamter‹ so erfolgreich umzumünzen und mit lukrativen Nebentätigkeiten als Lehrer und Instrumentenbauer zu verbinden, dass man ihn als Meister des self marketing avant la lettre nur bewundern kann.
Zu guter Letzt sei noch auf unser eigenes Jubiläum eingegangen: 250 Hefte in 30 Jahren – das ist doch auch schon was! Aus gegebenem Anlass erlauben wir uns, auf ein Jubiläumsangebot unseres Verlagspartners Klaus-Jürgen Kamprad hinzuweisen, das sich an alle CONCERTO-Abonnenten (und solche, die es werden wollen) richtet. Damit verbunden sei ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung. Wir zählen auf Sie und wünschen weiterhin bei der Lektüre viel Vergnügen!

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