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Heft Nr. 279, Mai/Juni 2018

Editorial

Was ist das Fremde am ›Tonus peregrinus‹, dem ›fremden‹ Psalmton‹? Martin Hoffmann erklärt es uns in dieser Ausgabe und zeigt, wie große Komponisten den markanten einstimmigen Gesang in vielstimmige Kompositionen integrierten. Das heutzutage berühmteste Beispiel dafür findet sich schon mit dem ersten Vokalsolo in Mozarts Requiem. Unvollendet und vermächtnishaft zugleich, fordert dieses Werk die Interpreten immer wieder zu neuen, durchaus unterschiedlichen Fassungen und Sichtweisen heraus. Andreas Waczkat stellt zu Beginn unseres CD-Teils zwei entsprechende Neueinspielungen vor.
Der Geburtstag von François Couperin jährt sich in diesem Jahr zum 350. Mal. Im Vorwort zu seinem dritten Cembalobuch, aus dem Alexander Reischert in unserem ›Kalenderblatt‹ zitiert, erscheint der französische Großmeister (nicht nur) der Tasten als früher Verfechter einer notentextgetreuen Aufführungspraxis. Wie man seine Musik genau spielen soll, das hat Couperin in seiner Lehrschrift ›L’Art de toucher le clavecin‹ dargelegt, für die ihm die Cembalisten heute noch dankbar sind.
Von der Orgelstudentin Hedwig Bilgram verlangte ihr Lehrer Karl Richter Ende der 1950er Jahre dagegen eher Intuition als Quellenstudium: »Eines Tages sagte er im Unterricht zu mir: ›Ich brauche Sie am Cembalo und zeige Ihnen jetzt, was Sie da machen müssen.‹ Eine Stunde – und dann habe ich auch Cembalo gespielt.« So erinnert sie sich in unserem Gespräch unter der Überschrift ›Acht Jahrzehnte an den Tasten‹. Und doch hat die nachmalige Münchner Hochschulprofessorin in Richters Bach-Aufführungen bereits eine Art des Generalbassspiels praktiziert, zu der sich die historische Aufführungspraxis erst seit wenigen Jahren wieder vortastet. Gefragt sind da eine prägnante Orgel im Ensembleklang und durchaus auch das voluminöse 16-Fuß-Register im Cembalo.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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