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Heft Nr. 278, März/April 2018

Editorial

28 Jahre war sie deutsche Gegenwart und 28 ist sie nun Geschichte: die Berliner Mauer. Der 5. Februar 2018 war der Tag, an dem sie genau so lange weg war, wie sie einst gestanden hat. Zufällig war es der Tag, an dem Bernhard Forck in Berlin Zeit hatte für ein Gespräch. Kein Zufall war, dass es dabei auch um die Frage ging, welche Auswirkungen die Zeitläufte auf seine Karriere hatten. Natürlich haben die Wendejahre viel verändert – aber für Kratzgeräusche in 415 Hertz war die Mauer schon durchlässig geworden, bevor sie fiel.
Obwohl Forck freimütig gesteht, den Namen Harnoncourt vor 1982 nie gehört zu haben, bestand 1990 praktisch kein Rückstand mehr gegenüber den Entwicklungen im Westen. Seitdem spielt die Akademie für Alte Musik Berlin in der Weltliga der Barockorchester oben mit, und wenn unser Korrespondent anlässlich der jüngsten Salzburger Mozart-Produktion vom Seidenglanz der Streicher schwärmt, ist natürlich auch der Konzertmeister mit dem markanten Wuschelkopf gemeint.
Mehrfach taucht der Name Harnoncourt im Buch ›Habsburger Hochzeit‹ auf, aus dem wir mit freundlicher Genehmigung des Autors Thomas Breier einen Auszug als Leseprobe veröffentlichen. Es ist die romanhafte Schilderung der Wiederentdeckung einer berühmten barocken Festoper, von der niemand, der nicht selbst dabei war, wissen dürfte, dass sie sich 1981 beim Kirchenwirt in Aidenbach bei Passau zugetragen hat.
Im Zentrum des Heftes steht der bereits mehrfach angekündigte Beitrag über Georg Philipp Telemanns Musik für Tasteninstrumente, und um Telemann geht es auch in einer ausführlichen CD-Umschau von Andreas Waczkat, der den Blick nicht nur auf Aktualitäten richtet, sondern ihn in eine postmaterielle Zukunft schweifen lässt, in der man Tonträger, ob analog oder digital, nur noch vom Hörensagen kennt.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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